Checkliste: 7 Tipps zum Steuern sparen


Checkliste: 7 Tipps zum Steuern sparen

Auf legale Art und Weise Steuern sparen? Wir zeigen Ihnen die 7 besten Tricks, um dieses Ziel zu verwirklichen. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, die notwendigen Massnahmen frühzeitig in Angriff zu nehmen. Warten Sie nicht, bis die Steuererklärung ins Haus flattert, sondern ergreifen Sie die Initiative.

Tipp 1: Vorsorgen mit der dritten Säule

Die dritte Säule dient Ihrer privaten Altersvorsorge, damit Sie Ihren Lebensstil auch im Pensionsalter aufrechterhalten und geniessen können. Ihr Treuhänder oder Vermögensberater wird Sie dabei unterstützen, die passende Banklösung oder Versicherungslösung zu wählen.

Falls Sie angestellt und dadurch einer Pensionskasse angeschlossen sind, können Sie 2017 bis zu CHF 6'768 einbezahlen und diese Beitragszahlung vollumfänglich von den Steuern abziehen. Dadurch senkt sich Ihr steuerbares Einkommen um diesen Betrag und Sie profitieren von einer tieferen Einkommenssteuer. Sind Sie hingegen selbständig Erwerbender, so können Sie sogar bis zu CHF 33'840 bzw. maximal 20% vom Nettoeinkommen einbezahlen und anschliessend von den Steuern abziehen.

Profitieren Sie von dieser steuerbegünstigten Altersvorsorge, da Sie zudem von einem reduzierten Steuersatz bei der Auszahlung im Rentenalter profitieren. Sparen Sie durch eine kluge Investition!

Tipp 2: Abzugsfähige Renovationskosten

Wer eine Immobilie besitzt, weiss, dass er regelmässig mit Reparaturen, Instandhaltungen und Renovationen konfrontiert sein wird. Die Steuerbehörden gestatten Ihnen deswegen, die effektiven Kosten für den Liegenschaftsunterhalt abzuziehen oder einen jährlichen Pauschalabzug von 20% des Eigenmietwerts geltend zu machen.

Um das Maximum aus dieser Regelung herauszuholen, lohnt es sich, grosse Investitionen sowie Reparaturen zu planen und gebündelt im gleichen Jahr durchzuführen. Dadurch können Sie in den Jahren ohne Reparaturen den fiktiven Pauschalabzug geltend machen, ohne dafür Geld in die Hand nehmen zu müssen sowie im Renovationsjahr die anfallenden Kosten zu 100% zum Abzug zu bringen.

Auf diese Weise senken Sie Ihre Einkommenssteuer massgeblich, und wer solche Renovationen zudem in solche Jahre legen kann, in denen grössere Einnahmen anstehen (bspw. Bonuszahlungen), bricht dadurch noch mehr die Steuerprogression (dies resultiert in tieferen Steuersätzen).

Tipp 3: Pendeln mit Zug und Velo

Die Fahrtkosten, welche Ihnen anfallen, damit Sie einer Erwerbstätigkeit nachkommen können, sind von der Einkommenssteuer abzugsfähig. Sie können jedoch nicht nur das Zugbillet von den Steuern abziehen, was alleine betrachtet bereits rund CHF 1'500 ausmachen kann, sondern zudem vom Pauschalabzug fürs Velo im Umfang von CHF 300-700 profitieren. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre Wohnung soweit vom Bahnhof entfernt ist, dass es für die Steuerbehörden nachvollziehbar ist, dass Sie jeden Morgen mit dem Velo zum Bahnhof fahren (könnten).

Tipp 4: Bilden Sie sich weiter

Eine Weiterbildung erhöht nicht nur Ihre Karrierechancen, sondern lohnt sich auch steuerlich. Egal, ob Sie in Ihre Aus- oder Weiterbildung investiert haben, können Sie bis zu 12'000 Franken pro Jahr von Ihrem steuerbaren Einkommen abziehen. Je nach Kurskosten lohnt es sich daher, diese in Raten zu bezahlen, um so den Abzug während zweier Steuerperioden geltend machen zu können.

Tipp 5: Zahnarztrechnungen sammeln

Die Kosten für den Zahnarzt sowie die allgemeinen Krankheitskosten, die nicht von der Versicherung gedeckt sind, können teilweise vom Einkommen abgezogen werden. Dazu müssen diese Kosten insgesamt mehr als 5% des Reineinkommens ausmachen. Damit Sie von dieser Abzugsfähigkeit profitieren können, sollten sämtlichen planbaren Eingriffe im gleichen Kalenderjahr stattfinden.

Tipp 6: Bankspesen abziehen

Die Kosten für die Vermögensverwaltung durch Dritte können von der Steuer abgezogen werden. Je nach Kanton kann dabei eine Pauschale von 0,5 bis 3 Promille des verwalteten Vermögens oder die effektiven Kosten abgezogen werden. Schauen Sie deshalb, welche Kontoführungsgebühren Ihnen Ihre Bank verrechnet und geben Sie diese in Ihrer Steuererklärung an.

Tipp 7: Engagieren Sie einen professionellen Treuhänder

Die Kosten für einen Treuhänder sind oftmals um einiges tiefer, als man denken könnte. Gleichzeitig kann Ihnen ein erfahrener Treuhänder mehr an Steuern einsparen, als Sie für ihn bezahlen müssen. Dies ist dadurch möglich, da er die gängige Praxis der Steuerbehörden, die aktuelle Rechtsprechung und die geltenden Gesetze zu Ihrem Vorteil nutzen kann. Gleichzeitig können Sie sich dadurch viel Mühe, Ärger und Zeit sparen!

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